Ab und an ganz plötzlich, da überkommt es mich
Bin mir allein zu wenig, zum Trösten brauch ich dich.
Nun kenn ich dich noch nicht und weiß nicht wie du sein wirst
Doch eins weiß ich ganz sicher, dass du nach dieser Nacht mich gleich wieder verlierst.
Ich geb mir richtig Mühe und wähl das schönste Kleid
Ich schminke meine Lippen, ich bin für dich bereit.
Schnell und voller Freude lauf ich zur Straßenbahn
Ich platze fast und weiß, dass ich nicht warten kann.
Erregt und auch errötet geh ich in den Club hinein
Ich seh auf den Gesichtern meiner Motive Widerschein.
Ich zieh aus meinen Mantel und schüttel dann mein Haar
Ich hol mir was zu trinken und stell mich an die Bar.
Ich lausche der Musik und kann mich dran berauschen
Will bald mit dir ganz viele intime Worte tauschen.
Ich schau dann auf und treffe ganz plötzlich deinen Blick
Ich lächel dann verführend, darin bin geschickt.
Ich seh dir in die Augen und seh du weißt Bescheid
Doch noch genieße ich das Stückchen Ungewissheit
Ich nehm all meinen Mut und stelle mich zu dir
Du bist zum Glück erfreut, bestellst dir noch ein Bier.
Ich geb mir nun viel Mühe, bin locker und charmant
Auch du bist gar nicht schüchtern, berührst mich mit der Hand.
Wir stehen dort und spielen, das immer gleiche Spiel
Reden, lachen, flirten, nicht zuwenig – nicht zuviel
Ich beug mich zu dir rüber, küss deinen roten Mund
Mir ist nun etwas schwindlig, die Lichter leuchten bunt.
Irgendwann dann später gehen wir zur Tür hinaus
Ich nehme deine Hand und geh mit dir nach Haus.
März 16, 2008
Kategorien: Nachtleben . . Autor: redpoetry . Kommentare: Hinterlasse einen Kommentar