Die Traumwelt

Manchmal scheinen sich all meine Sinne zu weiten
Die ganze Welt prallt auf mich ein, tut mir Leid an
Ich werd zum Wildtier, ganz schrecklich empfindsam
Ein Zustand, dem ich einfach nicht entrinnen kann
Manchmal scheint mir mein ganzes Leben zu entgleiten

Manchmal kann ich mich selbst einfach nicht mehr fühlen
Ich versteck mich dann im Haus, kriech in die kleinste Truhe
Ich renn ziellos durch die Straßen, such vergeblich meine Ruhe
Ich wähl zitternd deine Nummer und weiß gar nicht was ich tue
Manchmal muss ich tief im Dreck meiner Seele wühlen

Manchmal bewege ich mich wie in einer Traumwelt
Nur verschwommen die Realität und das ganze Leben
Ich bin ein Mensch aus Watte und scheine zu schweben
Doch in meinem Kopf tobt ein höllisches Erdbeben
Es ist ein Traum, der mich aufs Äußerste quält

Wenn die Traumwelt dann bereit ist mich loszulassen
kann ich als neuer Mensch aufwachen
Dann kann ich wieder laut und unbeschwert lachen
Und mir meinen eigenen Weg durch das Leben machen
Doch warum nur bekommt der böse Traum mich immer wieder zu fassen?

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